Pflege

Veröffentlicht am 17.11.2008 von Günther Steinhoff

Pflegemodell

Zuhause bin ich da…

* wo jemand mit Sorge auf mich wartet
* wo ich Fehler machen darf
* wo ich Raum zum Träumen habe
* wo ich meine Füße ausstrecken kann
* wo ich gestreichelt werde
* wo ich geradeaus reden kann
* wo ich laut singen darf
* wo immer ein Platz für mich da ist
* wo ich ohne Maske herumlaufen kann
* wo einer meine Sorgen anhört
* wo ich still sein darf
* wo jemand meine Freude teilt
* wo jemand das Essen zubereitet
* wo mir Trost zuteil wird
* wo ich Wurzeln schlagen kann

…wo ich leben darf


Strukturierte Informationssammlung (SIS) als Element des Strukturmodells

Sie ermöglicht, dass eine konsequent an den individuellen Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person orientierte Maßnahmenplanung erfolgen kann.

Die strukturierte Informationssammlung erfolgt in der Regel im Rahmen eines Erst- oder Aufnahmegesprächs im Dialog zwischen pflegebedürftiger Person und

>Pflegefachkraft. Es werden fachliche Einschätzungen zur individuellen Pflegesituation in fünf Themenfeldern vorgenommen.


* Kognition und Kommunikation

* Mobilität und Bewegung

* Krankheitsbezogene Anforderungen und Belastung

* Selbstversorgung

* Leben im sozialen Beziehungen


Die Themenfelder nehmen bewusst Bezug auf die Module des neuen Begutachtungsassessments (NBA). Durch die fachliche Einschätzung der Pflegefachkraft

werden zusätzlich in einer speziellen Matrix die jeweiligen Pflegerisiken im Zusammenhang mit den Themenfeldern wie Sturz mit Bewegung/Mobilität ermittelt.

Im Anschluss daran -auf Grundlage der SIS (einschließlich der Matrix zur Risikoeinschätzung)- der Handlungsbedarf in der Maßnahmenplanung dokumentiert werden.

Der fachlich begründeten Entscheidung zum Umgang mit individuellen Versorgungssituationen wird somit Raum gegeben.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium


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