Lage

Veröffentlicht am 17.11.2008 von Günther Steinhoff

Die Einrichtungen der Seniorenpension Zeug untergliedern sich in zwei Häuser. Diese befinden sich in Osterwald Oberende ,,Alter Brink 4″ und Unterende ,,Hauptstraße 180″. Osterwald ist der nördlichste Stadtteil und das längste Straßendorf Garbsens mit über sechs Kilometer zwischen den Ortschaften Heitlingen und Frielingen. Historisch ist der Stadtteil als Hagensiedlung entlang der Hauptstraße entstanden. Die damit verbundenen, schmalen aber sehr tiefen Grundstücksstreifen mit Äckern und Weiden der Hofstellen sind insbesondere in Unterende noch erkennbar. Insgesamt gibt es noch eine ganze Reihe landwirtschaftlicher Betriebe, die neben zwei bis drei geschossigen Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhäusern das Bild prägen. Sehenswert ist die Barockkirche, die nicht nur einheimische Brautpaare gern für Trauungen nutzen. Daneben haben sich in den vergangenen Jahren viele Gewerbebetriebe angesiedelt.

Pferdesport hat Tradition in dem ehemals von ,,Koppelknechten” besiedelten Stadtteil. Möglichkeiten für Ausritte bieten die nördlich liegenden großen Freiräume mit ausgedehnten Waldbereichen und der Auterniederung. Spaziergänger und Radfahrer treffen Sie hier ebenfalls.

Seine attraktive Lage im grünen Gürtel der Landeshauptstadt Hannover und seine gute Infrastruktur begründen den hohen Wohnwert in diesem Stadtteil.

Im Ort gibt es Lebensmittelmärkte, Restaurants, Gaststätten, Bäckereien, Schlachtereien, ein kleines Einkaufszentrum mit Aldi-Markt, Kiosk, Getränkemärkte, Postagentur, Sparkasse, Volksbank, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Apotheken, die bei einem Spaziergang oder mit dem Bus leicht zu erreichen sind. Diverse andere Geschäfte wie Fußpflege, Friseur, Kosmetik, Elektro- und Fernsehgeräte, Uhren und Schmuck, Zeitschriften und Lotto, Versicherungen usw. sind im Stadtteil verteilt. Die direkte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe der Einrichtungen erschließt eine Vielfalt von Einkaufsmöglichkeiten und ermöglicht das Wahrnehmen von kulturellen Angeboten in den umliegenden Ortschaften und Hannover, wodurch der Reiz unserer Einrichtungen noch bekräftigt wird.

Beschreibung der Einrichtung
Haus 1 befindet sich mit 28 Pflegebetten im Alter Brink 4 und verfügt über eine Wohngruppe, die sich über zwei Ebenen erstreckt. Alle Ebenen der Wohn- und Gemeinschaftsbereiche sind für Rollstuhlfahrer problemlos zu erreichen und trotz technischen und pflegerischen Erfordernissen stehen die Gemütlichkeit und ein wohnlicher Charakter im Vordergrund. Eine freundliche Holzmöblierung und Pastellfarben tragen das ihre dazu bei.
Haus 2 befindet sich mit 30 Pflegebetten in der Hauptstraße 180 und verfügt über eine Wohngruppe, die sich auf drei Ebenen erstreckt. Auch hier hat die familiäre Atmosphäre, die bereits in der Größe der Häuser begründet liegt, Priorität. Beide Häuser verfügen über attraktive Gartenanlagen mit ausgestalteten Ruhebereichen, Teich, Springbrunnen und befestigten Wegen.

Die Speisenversorgung (Mittagessen) erfolgt durch die eigenen Küchen. Zubereitet werden ausschließlich die Produkte Multi Plus aus dem DIVITAL-Programm für Altenpflegeheime der Firma apetito. Die Menükomponenten werden ausgesucht aus den Produkten der Vollkost, leichte Vollkost, Bio-, vegetarische-, Diabetiker- oder pürierte Menükomponenten. Die Endgarung, die zwischen 20 und 50 Minuten liegt, erfolgt über einen Kombidämpfer mit Heißluft und Wasserdampf. Die Firma apetito hat für die optimale Ernährung älterer Menschen in der Gemeinschaftsverpflegung ein Konzept entwickelt, das den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung folgt. Sie ist die Grundlage für die Rezepturen der Menüs sowie für die Auswahl aller eingesetzten Rohwaren.

Das Frühstück, der Nachmittagskaffee, eine Zwischenmahlzeit sowie das Abendessen wird in jedem Haus frisch zubereitet. In beiden Häusern wird die Bewohnerwäsche, wie auch die Flachwäsche an eine externe Wäscherei zur Reinigung abgegeben. Gleiches gilt für kontaminierte Wäsche (Novo-Virus, MRSA, ORSA, etc.).

Gliederung der Einrichtung
Die konzeptionelle Ausrichtung der Seniorenpension Zeug mit ihren Angebotssegmenten entspricht dem typischen Aufbau vergleichbarer stationärer Altenpflegeeinrichtungen. Beide Einrichtungen arbeiten nach einem Gesamtkonzept und sind durch eine für beide Häuser geltende Zielvereinbarung miteinander vernetzt. Aufgrund der räumlichen Trennung handeln beide Häuser eigenverantwortlich.

Zielsetzung der stationären Pflege
Die Einrichtung Seniorenpension Zeug orientiert sich mit ihren Zielen an denen des medizinischen Dienstes der Krankenkassen zur Qualitätssicherung der Pflege gemäß SGB XI und definiert ihre Zielsetzung im Bereich der stationären Pflege wie folgt:

Übergeordnetes Pflege- und Betreuungsziel
Die individuelle Lebensqualität eines jeden Bewohners soll erhalten und nach Möglichkeit verbessert werden. Unter Einbeziehung der Angehörigen wird systematisch und individuell ermittelt, was der betreffende Bewohner unter Lebensqualität versteht. Diese Bedürfnisse gilt es im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten umzusetzen.

Ganzheitlichkeit
Alle Mitarbeiter der Einrichtung begreifen ihre tägliche Arbeit als ganzheitliche Pflege und Betreuung im Bereich der körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnisse der Bewohner. Sie stellen die Beziehungsgestaltung zum Bewohner in den Vordergrund, mit dem Ziel der Förderung der Lebensqualität des betreffenden Bewohners.

Individualität
Der Bewohner wird als individuelles Wesen begriffen und entsprechend gepflegt und betreut. Somit werden Ressourcen, Wünsche und Bedürfnisse, wie auch Pflegeprobleme individuell und systematisch ermittelt, dokumentiert und in die entsprechende Betreuungsarbeit integriert.

Aktivierende Pflege
Alle Bewohner werden in ihrer Selbstständigkeit gefördert und unterstützt mit dem Ziel, so lange wie möglich auf individuelles Selbsthilfepotenzial zurückgreifen zu können. Vorhandene Ressourcen werden aktiv gefördert, um sie solange wie möglich zu erhalten.

Selbstbestimmung
Alle Mitarbeiter setzen sich bewusst und reflektiert mit dem grundsätzlichen Selbstbestimmungsrecht der Bewohner auseinander. Wenn ein Bewohner sein Selbstbestimmungsrecht in der Form ausübt, dass möglicherweise negative und schädigende Folgen für den betreffenden Bewohner entstehen könnten, erfolgt ein intensiv reflektierter Entscheidungsprozess im Pflegeteam, unter Einbeziehung der betreffenden Bewohner und deren Angehörige oder Betreuer. Auch das Recht auf Passivität wird dem Bewohner nicht abgesprochen.

Würde
Die Würde des Bewohners ist gemäß des Grundgesetzes unantastbar.

Förderung der Pflegebereitschaft von Angehörigen
Angehörige werden, soweit die Bereitschaft besteht, intensiv in den Pflege- und Betreuungsprozess einbezogen. Sie erhalten Gelegenheit, sich an Pflege und Betreuung zu beteiligen, erfahren fachliche Beratung und Unterstützung, bei gleichzeitiger Integration in das Gemeinschaftsleben der Einrichtung.

Koordinierung mit anderen Hilfen
Die Einrichtung baut sowohl ein systematisches Kooperationsnetz zwischen den einzelnen Leistungsbereichen und Berufsgruppen der Einrichtung, als auch mit Personen und Institutionen des öffentlichen Gemeinwesens wie folgt auf:

> behandelnde Hausärzte
> behandelnde Fachärzte
> ehrenamtlichen Helfern
> Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen
> Krankenhäuser und Sozialstationen
> sonstige ambulante, teil- und vollstationäre psychiatrische Einrichtungen
> sonstige öffentliche Institutionen oder Behörden

Pflegeleistungen nach allgemein anerkannten Stand der Wissenschaft
Die Qualität der pflegerischen Leistungen beruht auf Pflegestandards und Verfahrensanweisungen, sowie auf ein Gesamtkonzept zur Qualitätssicherung nach DIN ISO 9001:2000 welche auf die speziellen Anforderungen und Strukturen zugeschnitten sind. Die Pflegestandards und Verfahrensanweisungen wurden von den Mitarbeitern der Einrichtung erarbeitet, umgesetzt und werden ständig verbessert und regelmäßig auf Sinnhaftigkeit und Praktikabilität überprüft.

Religiöse Bedürfnisse
Alle Bewohner haben grundsätzlich ein Recht auf Ausübung religiöser Bedürfnisse und erhalten regelmäßig Gelegenheit, an den vorhandenen Angeboten teilzunehmen. Individuelle Gewohnheiten und Bedürfnisse werden grundsätzlich erfasst und im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten berücksichtigt.

Beschreibung der Klientel mit ihren Krankheitsbildern
Im Allgemeinen bietet die Einrichtung Seniorenpension Zeug Pflegeplätze für altersgebrechliche und hochbetagte Menschen sämtlicher Pflegestufen, entsprechend dem Versorgungsvertrag gemäß SGB XI an. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege und Betreuung demenziell erkrankter Menschen unter besonderer Berücksichtigung folgender Krankheitsbilder:

> primäre chronische Demenzen wie senile Demenz vom Alzheimer Typ
> Multi ­ Infarkt ­ Demenz
> Altersdepressionen
> Alterswahnerkrankungen

Weiteres regelt das Konzept ,,Spezieller Umgang mit dementen Bewohnern” unter Punkt ,,12″ dieser Konzeption.

Philosophie
Die Einrichtung Seniorenpension Zeug definiert sowohl die betreffenden Senioren oder pflegebedürftige Menschen, als auch deren Angehörige als Kunden, welche im Mittelpunkt unserer Dienstleistung stehen. Entsprechend der Unternehmensphilosophie der Seniorenpension Zeug sehen es die Mitarbeiter der Einrichtung als ihre vorrangige Aufgabe an, für diesen Personenkreis, Pflege und psychosoziale Betreuung, sowie hauswirtschaftlichen Service als professionelle Dienstleistung anzubieten.

Grundlagen
Das tägliche Handeln unserer Mitarbeiter basiert auf dem Anspruch, das vorgehaltene Leistungsangebot auf qualitativ hohem Niveau umzusetzen und dabei die individuell zur Verfügung stehenden Ressourcen des einzelnen Kunden zu berücksichtigen. Schwerpunkt des täglichen Handelns unserer Mitarbeiter, ist die optimale Anpassung des vorgehaltenen Leistungsangebotes an die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche unserer Kunden. Die Einrichtung Seniorenpension Zeug sieht diesen Anspruch durch eine professionelle und kontinuierliche Dienstleistung aller Leistungsbereiche der Einrichtung als gewährleistet. Die angebotenen professionellen Dienstleistungen für den Bereich Pflege und Hauswirtschaft werden nicht als statisches Konstrukt gesehen, sondern unterliegen einem dynamischen Prozess und einer ständigen Qualitätskontrolle.

Die Seniorenpension Zeug ist eine in das Gemeinwesen integrierte Einrichtung und steht der interessierten Bevölkerung in jeder Beziehung offen. Die Öffnung der Einrichtung in Richtung Gemeinwesen spiegelt sich in den unterschiedlichsten Kontakten, Projekten und Veranstaltungen, die innerhalb der Einrichtung geplant sind, wieder, wie beispielsweise:

> Regelmäßige Treffen der Angehörigen und Betreuer
> Sonstige kulturelle Angebote

Parallel zu den geplanten Veranstaltungen und der Öffentlichkeit zugänglichen kulturellen Angeboten, wird die Einrichtung intensive Öffentlichkeitsarbeit durchführen.


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